Ein brennender LKW und die umfangreichen Nachlösch- und Aufräumarbeiten sorgten heute für einen langwierigen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef.
Um 05:09 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte in ein Gewerbegebiet im Stadtteil Rottbitze alarmiert. Beim Eintreffen stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Der Fahrer hatte den LKW glücklicherweise selbst verlassen können. Aufgrund der hohen Brandintensität wurden weitere Kräfte nachalarmiert.
Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten rasch Wirkung, allerdings zogen sich die Nachlöscharbeiten noch über einen längeren Zeitraum hin. Durch den Brand waren die fahrzeugeigenen Dieseltanks beschädigt worden; sie wurden durch die Feuerwehr abgepumpt, um ein unkontrolliertes Austreten zu verhindern.
Als komplex erwiesen sich die Bergung und Entsorgung der Ladung: Der LKW hatte unter anderem Wasch- und Reinigungsmittel geladen. Austretende Flüssigkeiten sammelten sich in einer größeren Pfütze hinter dem Sattelauflieger. Um eine Ausbreitung in die Umgebung zu verhindern, errichteten die Einsatzkräfte mithilfe von Bindemittel auf der Fahrbahn eine Art Wall. Zusätzlich wurden umliegende Kanaleinläufe abgedichtet.
Die Beseitigung der Flüssigkeiten übernahm ein Spezialunternehmen. Das städtische Abwasserwerk führte parallel weitere Maßnahmen zur Abwehr eines Umweltschadens durch.
Erst nach rund neun Stunden konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden und die Einsatzstelle an Abschlepp- und Entsorgungsunternehmen übergeben, die Fahrzeug und Ladung abtransportierten.
Im Einsatz waren rund 40 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef, ein Fahrzeug aus Königswinter, das Kreisfeuerwehrhaus, das städtische Abwasserwerk und Ordnungsamt, die untere Wasserbehörde des Rhein-Sieg-Kreises, die Polizei sowie das Deutsche Rote Kreuz zur Versorgung der Einsatzkräfte.
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