Bereits gestern Abend gab der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor stürmischen Böen mit bis zu 90 km/h für die Städteregion Aachen heraus.
Um kurz nach 14:00 Uhr wurde der Feuerwehr Eschweiler die erste wetterbedingte Einsatzstelle über Notruf gemeldet. Nachdem ab 14:30 Uhr immer häufiger der Notruf Einsatzstellen für die Feuerwehr meldete, wurden mit und mit sämtliche ehrenamtliche Löschzüge der Feuerwehr Eschweiler alarmiert und in den Einsatz gebracht. Aufgrund der Anzahl der Notrufe und der Art der Einsatzstellen erhielten diese zusätzliche Unterstützung durch das THW Eschweiler sowie durch die Feuerwehr Aachen, die mit einem Hubrettungsgerät unterstützte.
Bis 18:00 Uhr mussten die Einsatzkräfte circa 35 Einsatzstellen bearbeiten. Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um umgestürzte Bäume. Aber auch Gebäudeteile, wie Dachpfannen oder Kaminabdeckungen dohten durch die Teils schweren Sturmböen gelöst zu werden und abzustürzen. An einzelnen Stellen stürzen Bäume oder Teile von Bäumen auf geparkte PKW oder Häuser und verursachten dabei Schäden. Personen wurden jedoch glücklicherweise nicht verletzt.
Die Feuerwehr Eschweiler war mit circa 70 Einsatzkräften und nahezu allen Fahrzeugen der Feuerwehr im Einsatz. Zusätzlich unterstützen zwölf Einsatzkräfte des THW Eschweiler.