Gefahrenabwehr durch die Feuerwehr ist ein zentrales und aktuelles Thema. Die Gefahren unter den drei Großbuchstaben A-B-C erfordern für Einsatzkräfte hierbei besonders ein sich ständiges Fortbilden und Training.
Ein Pilot-Lehrgang des Ortenaukreises zur Grundlagenschulung für die ABC-Abwehr führte an zwei Tagen in Offenburg in die Materie atomarer, biologischer und chemischer Gefahren ein. Der zentral ausgerichtete Lehrgang ermöglicht die Bündelung von Ausbildungskapazitäten und die Bildung eines einheitlichen und engmaschigen Netzwerkes innerhalb der Feuerwehren des größten Landkreises in Baden-Württemberg. Gegenseitiges Kennen, von einander Lernen und miteinander Arbeiten sind die Leitgedanken für das System. 20 Männer und Frauen aus fünf Gemeinde- und einer Werkfeuerwehr erarbeiteten sich in theoretischen und praktischen Lektionen Grundkenntnisse, die unverzichtbar im Kampf gegen diese landläufig als beängstigend wirkend angesehenen Situationen sind. Schlagworte wie GAMS (kurz für: Gefahr erkennen – Absperren – Menschenrettung – Spezialkräfte nachalarmieren) oder TUIS, das Transport-Unfall-Informations-und-Hilfeleistungs-Systems, wurden erläutert oder bei praktischen Übungen Kompetenzen im Umgang mit der umfangreichen Gefahrstoffausrüstung geschaffen. Fünf Feuerwehr-Ausbilder unter der Leitung des Acherner Technikleiters Gerold Baudendistel konzentrierten sich dabei auf die Kernkonzepte des ABC-Einsatzes und die Devise „Üben wie man in den Einsatz geht!“ Für die erfolgreichen Teilnehmer in ihren Heimatfeuerwehren in Achern, Gutach, Kehl, Lahr, Oberkirch und der Werkfeuerwehr B.I.W. ein sicheres Fundament im breit gefächerten Gefahrenspektrum der Feuerwehr.
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