Die Plettenberger Feuerwehr unterstützte heute im Rahmen der Amtshilfe bei der Bergung des am Dienstag abgestürzten Ultraleichtflugzeuges in Ohle. In Absprache mit einem vor Ort befindlichen Mitarbeiter der BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) traf man sich heute Morgen gegen halb 10 an der Absturzstelle.
Einsatzkräfte der Feuerwache Plettenberg und Mitglieder der Einheit Ohle wurden durch den Unfallermittler der BFU in die Bergung eingewiesen. Da man davon ausging, dass bei der Bergung der Flugzeugteile, GFK und CFK-Fasern verwirbelt werden, aus dem das Flugzeug zum größten Teil besteht, rüsteten sich fünf Einsatzkräfte mit der Körperschutzform 2 aus. Diese sogenannte Form 2 besteht bei der Feuerwehr aus einem Anzug, der vor einer Kontamination vor festen und eingeschränkt gegen flüssige Stoffe schützt. Dazu wird eine Atemschutzvollmaske mit einem Kombifilter getragen.
Im rückwärtigen Bereich der Unfallstelle wurde ein Dekon-Platz eingerichtet. Durch einen Trupp, ebenfalls unter Körperschutzform 2 wurde dort die Grobreinigung und die Entkleidung durchgeführt. Die Flugzeugteile wurden durch die Einsatzkräfte in einen LKW eines beauftragten Logistikunternehmens verladen, der die Teile des Wracks an den Hauptstandort der BFU überführt. Nach ca. zwei Stunden rückte die Feuerwehr Plettenberg wieder ein.
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