Facebook, Instagram & Co. bieten Organisationen, Vereinen und Unternehmen eine einfache Möglichkeit, sichtbar zu werden und mit Menschen in Kontakt zu treten. Viele dieser Angebote sind auf den ersten Blick sogar kostenlos. Doch kostenlos bedeutet nicht, dass keine Arbeit, Verantwortung oder rechtliche Verpflichtungen damit verbunden sind.
Social Media ersetzt keine gut gepflegte Website. Eine eigene Website bietet einen zentralen, verlässlichen Anlaufpunkt für Informationen, Kontaktdaten, Angebote, Ansprechpartner und aktuelle Inhalte. Social-Media-Kanäle sollten vielmehr als Ergänzung und zusätzlicher Kommunikationsweg verstanden werden.
Hinzu kommen zahlreiche rechtliche Anforderungen und mögliche Stolperfallen. Dazu gehören unter anderem die Impressumspflicht, vollständige Kontaktdaten, eine korrekte Datenschutzerklärung sowie der sorgfältige Umgang mit Bild-, Urheber- und Persönlichkeitsrechten. Wer diese Punkte nicht beachtet, kann schnell in rechtliche Fallstricke geraten.
Und auch der laufende Aufwand darf nicht unterschätzt werden: Ein Social-Media-Kanal lebt von regelmäßigen und relevanten Beiträgen. Veraltete Informationen, monatelang unbeachtete Accounts oder unbeantwortete Nachrichten hinterlassen schnell einen unprofessionellen Eindruck.
Unsere Empfehlung: Eine aktuelle und gut gepflegte Website als digitale Basis – ergänzt durch Social Media, wenn die notwendigen Ressourcen für eine regelmäßige und rechtssichere Betreuung vorhanden sind.
Denn erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit bedeutet nicht, möglichst viele Kanäle zu bespielen. Sie bedeutet, die richtigen Kanäle zuverlässig, aktuell und verantwortungsvoll zu nutzen.
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